Events

Eine internationale Konferenz zu den Auswirkungen von Nuklearwaffen und -Energie auf den Menschen, zu Rechtsfällen zugunsten von Opfern und zum Schutz zukünftiger Generationen.

Basel Universität, 14. September - 17. September. 2017

Filmvorführungen an verschiedenen Standorten in der Schweiz finden in der Woche vom 21. bis zum 26. September statt. 2016

In der Nacht des 26. September 1983 widersetzte sich Stanislav Petrov dem militärischen Protokoll und verhinderte damit wahrscheinlich ein Atominferno. Er sagt, er sei kein Held: „Ich war nur zur richtigen Zeit am richtigen Ort.“ Sie entscheiden!

Peace now – Atomwaffen abschaffen!
Ein Engagement religiöser Gemeinschaften in BaselDie Broschüre
„Nukleare Abrüstung“ soll dabei Unterstützung sein.
Predigerkirche, Totentanz 19
am Donnerstag, 4. Dezember 2014 von 12.15 bis 13.30 Uhr

Sunday August 17, 6pm – 9pm
Im Fluss stage on the Rhine
Oberer Rheinweg, Basel

Free

PLAYforRIGHTS presents a Youth Music Performance to commemorate World Humanitarian Day

A range of live music featuring ERROR 404 brass band ensemble from Musik Akademie Basel

Freitag, 24. Mai

18:00h - 19:30h

Kollegiengebäude, Raum 001, Universität Basel

Wilson Kipketer Weltrekordhalter über 800 und 1000 Meter
Roland Pavloski Basketball-Coach
Bert Ballegeer  Flanders Peace Field
Carola Szemerey Youth Future Project
Maren Kroeger Vereinte Nationen (UNOSDP)

 

Dienstag 21. Mai 2013
13.15 bis 14.45 Uhr
Zimmer XI, Gebäude A, UN Genf

Eine Veranstaltung der Abolition 2000 Task Force auf der OEWG und des Basel Peace Office

Basel OSZE Sprecher kommt aus einem französischen Atomwaffentestgebiet!

„Die Atomwaffentests auf unserer Insel haben Körper und Seele unserer Nation verletzt. Die Ansicht ist trügerisch – Die nuklearen Testgelände sehen auf den ersten Blick schön und unberührt aus. Man sieht die nukleare Verseuchung nicht. Im Inneren der Inseln (Moruroa und Fangataufa) haben die Atomwaffentests aber verheerende Schäden angerichtet.“
Senator Richard Tuheiva, South-South News

Die französische Regierung liess von 1966 bis 1996 193 Atomwaffen, über und unter den Korallenriffen von Moruroa und Fangataufa in Französisch-Polynesien, detonieren.

Unterlagen des französischen Verteidigungsministeriums, welche erst im letzten Jahr zugänglich wurden, zeigen, dass Plutonium sich über ganz Französisch-Polynesien verbreitet hat – Ein Gebiet von über 2,500,000 Quadratkilometer (mehr als 2 mal die Fläche Westeuropas).   Tahiti, die meist bevölkerte Insel, war einer Strahlung ausgesetzt, welche das akzeptierte Maximum der radioaktiven Strahlung um das über 500-fache überstieg. (Siehe French nuclear tests 'showered vast area of Polynesia with radioactivity', The Guardian, 3 Juli 2013).


Nukleartest in der Nähe von Moruroa, Französisch-Polynesien

 

Senator Richard Ari’ihau Tuheiva, einer der Hauptredner am Basel OSZE Forum (4./5. Juli), ist einer der jüngsten Senatoren in Frankreich. Als Einheimischer Tahitis, ist Senator Tuheiva ein Mann mit einer Mission – die Menschenrechte und gesundheitlichen Bedürfnisse der indigenen Bevölkerung Te Ao Ma’ohi zu repräsentieren – und zusätzlich für die Unabhängigkeit von einer Kolonialmacht zu kämpfen, welche die Bevölkerung Tahitis den erschreckenden gesundheitlichen und umweltschädlichen Folgen von Atomwaffentests ausgesetzt hat.

„Es gibt keine andere pazifische Region, die einen so hohen Grad an nuklearer Verseuchung aufweist, wie Französisch-Polynesien. Wir müssen mit weiterer Verseuchung rechnen, wenn es zu einer Katastrophe auf dem Testgebiet kommen sollte.“
Senator Richard Tuheiva, South-South News

Senator Tuheiva, Mitglied des Komitees für auswärtige Angelegenheiten, hat das Schweigen über die Atomstreitkraft Frankreich (force de frappe) im französischen Senat gebrochen. In einer Reihe von Fragen und Anträgen hat Senator Tuheiva:

  • sich für eine verbesserte Umweltüberwachung eingesetzt, um weitere Verstrahlung von Moruroa und Fangataufa (nukleare Testgebiete) zu verhindern. Ausserdem fordert er eine angemessene Entschädigung für die gesundheitlichen Folgen der Atomwaffentests;
  • die französische Atomwaffenpolitik im Senat kritisiert, indem er die humanitären Folgen von Atomwaffen aufzeigte und verlangte, dass Frankreich an den Konferenzen in Norwegen und Mexiko zu diesen Themen teilnimmt (siehe Senator Tuheiava question in the Senate on the Oslo Conference);
  • die Initiative der UN zur nuklearen Abrüstung und die OEWG (Ergebnisoffene Arbeitsgruppe zu nuklearer Abrüstung) unterstützt;
  • die jüngsten Herausforderungen des internationalen Strafgerichtshof mit Frankreichs Nichteinhaltung zu Vereinbarungen zur globalen nuklearen Abrüstung aufgezeigt (siehe http://www.nuclearzero.org/)

Zusätzlich hat er die französische Politik bezüglich der Menschrechtskommission der UN kritisiert; zudem gelang es ihm die militärische Zuständigkeit über Moruroa und Fangataufa an Französisch-Polynesien zurückzugeben (siehe French Senate OKs Return of Nuclear Test Atolls to French Polynesia); und platzierte die Te Ao Ma’ohi erfolgreich auf der UN-Liste der zu entkolonisierenden Gebiete.


Senator Tuheiva spricht im französischen Senat

Um dem Ziel des Friedens und nuklearer Abrüstung näher zu kommen, hat Senator Tuheiva mit ParlamentarierInnen aus der ganzen Welt, sowie der Interparlamentarischen Union, zusammengearbeitet (Siehe Video to promote IPU/PNND handbook on disarmament).

„Es ist ein globales Problem, wir müssen es darum auf ein internationales Level heben. Die UN sollte ein Verfahren entwickeln, welches sich mit allen Nuklearstandorten der Welt beschäftigt.“
Senator Richard Tuheiva, South-South News

Senator Tuheiva beschäftigt sich auch mit dem anderen existentiellen Thema der Menschheit – dem Klimawandel. Viele pazifische Inseln sind schon vom Klimawandel betroffen wie bspw. Hochwasser über tief-liegenden Atollen oder die Gefahr dass sogar ganze Inselnationen verschwinden.

Richard Tuheiva ist eine gewinnende und unglaublich freundliche Person und wird einer der jungen herausragenden Führer sein, welche am Basel OSZE Forum sprechen.

 

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